Sonntag, 6. September 2009

Terminator - Kampf der Maschinen Realität oder Science Fiction?

Militärroboter

Militärroboter (oft auch Kampfroboter), präziser unbemannte militärische Systeme, sind autonome, semi-autonome oder ferngelenkte Systeme, entwickelt für den militärischen Einsatz. Dazu gehören unter anderem Beobachtung, Aufklärung, Spionage, Minenräumung, Wachaufgaben und Zielbekämpfung.

In den letzten Jahren hat sich die anfängliche Euphorie etwas gelegt und die Ziele in der militärischen Roboterentwicklung wurden neu und realitätsnäher formuliert. Der 2003 von der US-Army für 2025 geplante „Tactical Autonomous Combatant“ ist somit inzwischen konkreten unbemannten Systemen gewichen. Anstelle eines taktisch autonomen Systems stehen derzeit ferngesteuerte und semiautonome Systeme im Vordergrund.

Bereits in Kampfeinsätzen eingesetzt werden Kampfdrohnen, sogenannte Unmanned Aerial Vehicles, die in der Lage sind, Aufklärungsbilder zu machen und gezielt Raketen auf Bodenziele abzuschießen.

Im letzten Jahrzehnt war die militärische Roboterentwicklung einerseits vor allem darauf beschränkt umzusetzen was machbar war ohne näher auf die ethischen und rechtlichen Implikationen einzugehen. Andererseits existierte eine visionäre Vorstellung über vollautonome Roboter, die sich an den Theorien der technologischen Singularität orientierte und von einem menschenähnlichen Bewusstsein von Robotern ausging. Letzteres scheint in weiter Ferne zu liegen, die Integration von Robotern in die Streitkräfte ist jedoch bereits Realität. In den letzten Jahren wurde vom US-Militär erkannt, dass es keine Regelungen und Rahmenbedingungen geschaffen hatte und eigentlich von der Entwicklung überrollt wurden. Derzeit wird versucht die Entwicklung wieder einzuholen und es wurden mehrere Studien in Auftrag gegeben, die sowohl die rechtlichen als auch die ethischen Aspekte des Robotereinsatzes abklären sollen.

Dabei ist die Problematik zu beobachten, dass die USA in der Roboterintegration eigentlich kaum mehr hinter den Status quo zurückgehen können, da die neue Armeestruktur, die Future Combat Systems, bereits umgesetzt werden und ohne autonome Systeme nicht bzw. nicht im gewünschten Maße funktionieren werden. Weiters ist die Entwicklung in der militärischen Roboterentwicklung weltweit angestoßen worden und scheint auch nicht mehr aufzuhalten.

Die Kritik an der Verwendung von Robotern in militärischen Kontexten kann generell in zwei Gruppen eingeteilt werden. Auf der einen Seite ist dies die vor allem in den Medien vorgebrachte zumeist undifferenzierte und sich von Vorstellungen aus der Science-Fiction ableitende Kritik, die Roboter als „stone cold killers“ sieht. Diese Kritik steht in keinem Verhältnis zur Realität und hält auch keiner Überprüfung stand. Auf der anderer Seite steht die Kritik von Philosophen wie z. B. Robert Sparrow oder Peter Asaro und Roboterwissenschaftern wie z. B. Noel Sharkey, die dezidiert ethische Fragestellungen problematisieren. Derzeit ist noch nicht klar inwieweit diese Kritik von den verantwortlichen Stellen rezipiert wird. Zusätzlich gibt es von politischer Seite Kritik an der Unverhältnismäßigkeit der Ausgaben gegenüber des kurzfristig zu erwartenden Nutzens von unbemannten bzw. robotischen Systemen.

Kampfroboter sind außerdem regelmäßig Thema von Science Fiction.

(Quelle: www.wikipedia.de)









Die ist meines Wissen kein Militärroboter ich möchte ihnen nur die Fähigkeit des Roboters zeigen.



(Quelle: www.youtube.de)