Kritik
Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2007 ergab, dass US-Pharmaunternehmen mehr Geld für Werbung ausgeben als für Forschung - im Jahr 2004 wurden 39,3 Mrd. € in Werbemaßnahmen, 21,5 Mrd. € in Forschung und Entwicklung investiert. Als Quellen führen sie Marktforschungsinstitute sowie die amerikanische National Science Foundation an.
Eine Dokumentation von Frontal21 des ZDF vom 8. Dezember 2008 („Das Pharma-Kartell“) kritisiert Pharmafirmen, die zu Lasten von Patienten Profitinteressen verfolgen. Es würden Nebenwirkungen von Medikamenten verschwiegen, Selbsthilfegruppen finanziert und Politiker, Ärzte und Heilberufe mit Gefälligkeiten umworben.
Dass Pharmakonzerne bezüglich ihres Vertriebes nicht immer sauber arbeiten, beweisen die hohen Strafzahlungen, insbesondere in den USA. Nach Angaben von Handelsblatt und Ärzte Zeitung kündigte der Pharmakonzern GlaxoSmithKline zusätzliche Belastungen von 400 Millionen US-Dollar (312 Millionen Euro) in Folge von Ermittlungen wegen unerlaubter Vertriebsmethoden an. Die großen Pharmaunternehmen Pfizer und Eli Lilly hatten bereits zuvor hohe Rückstellungen angekündigt.
(Quelle: www.wikipedia.org)(Quelle: www.youtube.de)
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